IM KINO GEWESEN. GEWEINT. (2022)

 

INHALT

 

Nach Ewigkeiten wieder im Kino sitzen. In der einen Hand eine kleine Tüte salziges Popcorn und in der anderen eine eiskalte Cola. Ich bin aufgeregt. Der Vorhang geht auf. Film ab. Ich lache. Ich weine. Der Film berührt mich. Ich fühle mich als wäre ich Teil des Films. Nach der Vorstellung muss ich erstmal runterkommen. Zünde mir eine Zigarette an und gehe nachdenklich in die Nacht. Das Medium Film bewegt. Es macht etwas mit uns. Es löst Emotionen aus, bringt uns zum Nachdenken oder lenkt uns vom Alltag ab. Doch wie viel spielt der Begriff der Realität dort eine Rolle? Was ist die Aufgabe oder viel besser die Aufgaben von Film? Spiegelt er die Realität wider oder soll er das überhaupt? Und am Ende bleibt immer noch die Frage was diese Realität überhaupt ist. Als Abenteurer der Realität gehe ich zusammen mit Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Reise. Ich frage diejenigen die täglich damit zu tun haben. Diejenigen deren Arbeit Film ist. Was braucht für sie ein guter Film? Wie bereiten sie sich auf Rollen vor? Wie wichtig ist Realität für sie und vor allem wie viel aus ihrer eigenen Realität nehme sie in ihre Arbeit mit?

 

 

CAST

 

Maximilian Götte

Alina Konieczny

Maximilian Diehle

Nele Trebs,

Valentino Fortuzzi

Franziska von Harsdorf

Ben Münchow 

Paraschiva Dragus

CREW

 

REGIE, IDEE, SCHNITT

Fabio Giuseppe Fritz

 

KAMERA 

Moise Youmba (Narrativ), 

Fabio Giuseppe Fritz (Interviews)

 

TON 

Fabio Giuseppe Fritz

 

PRODUKTIONSASSISTENTIN 

Tamara Schwander

 

COLOR GRADING 

Sebastian Lucht

 

SOUNDDESIGN 

Stephan Schulz

Fabio Giuseppe Fritz

 

 

 

 

DIE IDEE

 

Wie kam ich auf die Idee diesen Film zu machen? Was musste dafür alles gemacht werden? 

 

Nachdem ich über acht Stunden Filmmaterial auf meiner Festplatte gesammelt hatte, was wiederum 256 GB Daten bedeutete, musste ich mir überlegen was ich überhaupt damit machen möchte. Mache ich etwa eine Interviewreihe, in der ich in jeder Episode einen anderen Gesprächsgast vorstelle oder eine schlichte Dokumentation? Fragen über Fragen. Die Entscheidung fiel schließlich auf eine Dokumentation, aber keine schlichte Dokumentation, sondern neben den Interviews wollte ich ein Narrativ erzählen. Man nehme also acht Interviews und spinnt darum ein Narrativ. Und das Narrativ sieht wie folgt aus: 

 

„Ein Mann verlässt nachdenklich das Filmtheater am Friedrichshain und zieht in die Berliner Nacht. Immer wieder an einer Zigarette rauchend führt er einen inneren Monolog mit sich. Warum war also Kafka im Kino und hat geweint? Was hat Realität damit zu tun? Wie gehen Schauspielerinnen und Schauspieler damit um? Ein nächtlicher Spaziergang zwischen Realität und Traum beginnt und immer wieder erscheinen die Antworten von Maximilian, Alina, Franziska, Paraschiva, Valentino, Maxi, Ben und Nele.“

 

© Urheberrecht 2024 Fabio Giuseppe Fritz Holub. Alle Rechte vorbehalten.

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